Bodenbeläge selbst verlegen - das müssen Sie beachten


Laminat selbst verlegen - allgemeine Informationen


Laminat Bodenbeläge können schwimmend auf allen Arten von Estrichen (auch Heizestriche), auf vorhandene Holz-, Dielen- und Spanplattenfußböden, auf PVC, Kunststoffbelägen und Linoleum, auf Stein-, Keramik- und Marmorböden (vor Verlegung – Grundreinigung durchführen) verlegt werden. Vorhandener Teppichboden und Nadelfilz muss entfernt werden. Die Restfeuchte im Zementestrich (Mindestalter i. d. R. 28 Tage) muss < 2,0 CM % betragen, bei Anhydritestrichen < 0,5 CM %. Bei Fließestrichen Herstellerangaben zur Belegreife wie für Parkett- Verlegung beachten. Bei Holzböden oder anderen Holzbodenkonstruktionen Holzausgleichsfeuchte bei max. 50 % relative Luftfeuchte. Bei Fußbodenheizungen müssen ergänzend die 2-maligen Aufheizvorgänge gemäß Aufheizprotokoll abgeschlossen sein. Grundsätzlich ist auf mineralischen Unterböden eine zusätzliche Dampfbremse aus einer mind. 0,2 mm starken PE-Folie (oder technisch gleichwertig) erforderlich. Die Dampfbremse bzw. Dampfsperre wird unterhalb der Zwischenlage ausgelegt. Bei nicht unterkellerten Räumen, bei Gewölbedecken oder Durchfahrten muss eine mind. 1,2 m starke Kunststoff-Folie verwendet werden. Dies gilt auch für Verlegungen über Räumen mit besonders hohen Luftfeuchtigkeiten oder bei Verlegungen direkt auf Beton. Die Ebenheitstoleranzen gemäß DIN 18202, Tabelle 3 Zeile 4 sind einzuhalten (z.B. bei 1 m Messstrecke max. 3 mm Ebenheitstoleranz). Unterböden, die von den zulässigen Toleranzen abweichen, müssen mit geeigneter Ausgleichs- bzw. Nivelliermasse abgespachtelt werden. Der Unterboden muss gleichmäßig fest sein und darf nicht mehr als in den zuvor genannten Toleranzen nachgeben / federn, um die Belastung der jeweiligen Nutzung aufzunehmen.


Laminatboden Witex Laminat selbst verlegen
Verlegung Witex Lamint mit Bildern als pdf vom Hersteller

Unterboden
Alte Bodenbeläge sind zu entfernen. Der Untergrund muss den anerkannt geltenden Regeln des Fachs und entsprechend dem Stand der Technik trocken, eben, sauber, tragfähig sein. Der Unterboden muss frei von Schmutzpartikeln wie z.B. and sein. Wir empfehlen, den Unterboden zunächst zu fegen und dann nochmals abzusaugen. Eventuell vorhandene Klebstoffrückstände müssen entfernt bzw. neutralisiert werden. Alte Dielenböden sind auf Festigkeit zu prüfen, zur Vermeidung von Knarrgeräuschen nachzuschrauben und ggf. zu egalisieren.
 
Fußbodenheizung
Geeignet für Warmwasser-Fußbodenheizungen mit max. 26°C an der Oberfläche.
 
Dämmfolie
Auf allen mineralischen Untergründen (nicht auf Holzuntergründen) min. 0,2 mm starke PE-Folie (Dampfbremse) überlappend und wannenartig einbauen. Anschließend verwenden der original Witex Dämmunterlagen. Bei Witex Bodenbelägen mit  aufkaschierter Dämmunterlage keine weitere Unterlage verwenden. Dämmunterlagen beeinflussen den Wohnkomfort entscheidend.

Verlegung
Verlegen Sie die Laminatelemente parallel zur Hauptlichtquelle. Trennen Sie mehrere Räume / Flächen in den Türbereichen bzw. Durchgängen (geeignete Profile). Randabstände zu allen festen Gegenständen und Wänden von mind. 10 mm sind einzuhalten. Verlegen Sie die Paneele mit der Feder zur Wand. Verwenden Sie eine Verlegehilfe. Vorhandene Holztürzargen kürzen Sie wenn nötig zum Beispiel mit einem Multimaster, indem Sie das Werkzeug auf einer angelegten Stück Rest-Paneele ansetzen.
 
Schlussarbeiten/ Zubehör
Entfernen aller Abstandsklötze. Leisten niemals am Boden befestigen. Bewegungsfugen/ Rohrdurchführungen etc. mit Profilen / Rosetten oder mit PERundschnur und Fugendichtmasse (Witex Zubehör) abdichten. 
Pflege und Werterhaltung
Laminatböden können Sie staubsaugen, fegen oder nebelfeucht wischen. Verwenden Sie keine abrasiv (kratzend /schabend) wirkenden Microfasern (Glitzi-Schwämme) und filmbildenden Reinigungsmittel (mit Wachszusätzem). Empfohlenes Raumklima 50 - 65 % Luftfeuchtigkeit gemessen bei 20 °C. Verwenden Sie Sauberlaufzonen bzw. Fußmatten (mineralischer Staub/Schmutz wirtz schmirkelnd). Unter Stuhl- und Möbelbeine etc. Filzgleiter (Witex Zubehör) anbringen. Möbel mit Stuhlrollen mit Rollen Typ W (DIN 68168) ausrüsten. Oberflächentemperatur bei Fußbodenheizung max. 26°C . Gefahr durch Wärmestau!

Kronotex Laminat mit Express Click System selbst verlegen


Linoleum Marmoleum Linoleumbelag selbst verlegen

Linoleum Bodenbelag muss vollflächig auf den Untergrund verklebt werden und kann nicht lose (schwimmend verlegt werden. Das Linoleum sollte zuerst im zu verlegenden Raum einen Tag akklimatiesiert werden (Temperaturanpassung). Im zweiten Schritt werden Linoleumbealag Bahnen ausgelegt und grob zugeschnitten. Der Belag wird danach aufgeklappt, damit der Linoleum-Kleber auf den Boden aufgetragen werden kann. Nach kurzer Ablüftzeit, welche abhängig ist vom verwendeten Kleber, werden die Linoleum-Bahnen wieder eingelegt abgerieben und die Nähte geschnitten. Nach diesem Schritt wiederholen Sie dies mit der verbleibenden Raumhälfte. Ist der Linoleum-Kleber abgetrocknet, können die Nähte verschweißt werden.
 
Untergrund
Der Untergrund muss dauerhaft trocken, fest, tragfähig und eben sein. Die Oberfläche sollte geschliffen und frei von Staub sein. Die einschlägigen landesspezifischen Vorschriften und Merkblätter sind zu beachten. 

Vorbereitung
Vorab ist ein Verlegeplan zu erstellen. Der Belag sollte 24 Stunden vor der Verlegung bei einer Temperatur von mindestens 18°C stehend akklimatisiert werden. Die raumklimatischen Bedingungen müssen mind. 15°C Unterbodentemperatur und 18°C Raumtemperatur betragen und die relative Luftfeuchtigkeit sollte 65 % nicht übersteigen.
 
Zuschnitt
Der Grobschnitt der Bahnen mit einer Längenzugabe von mindestens 1 cm pro Laufmeter, maximal 10 cm.
 
Verlegung
Für die Verklebung von Linoleum empfehlen wir geeignete EC 1 Dispersionsklebstoffe zu verwenden. Zunächst sind die Werkskanten mit dem Forbo Trimmer oder einem geeigneten Kantenschneider (1,5 - 2,0 cm) zu beschneiden. Nach passgenauem Anschneiden * der Bahnen, wird der Belag richtungsgleich ins nasse Klebstoffbett eingelegt. Die Bahnen und speziell die Kopfenden sind einzuwalken. Anschließend ist der Belag zunächst mit einer mehrgliedrigen Walze (mind. 70 kg) anzuwalzen, Klebstoffreste oder eventuelle Klebstoffflecken sofort mit Wasser entfernen. Der Nahtschnitt erfolgt (auf 0,3 - 0,5 mm Luft) mit einem leichten Unterschnitt mittels eines Nahtanreißers und Hakenmessers oder mit dem Forbo Trimmer im Kleberbett. Der frisch verlegte Belag darf bis zum vollständigen Abbinden des Klebstoffes ** nicht belastet werden. 

Verfugung
Sobald der Klebstoff abgebunden hat, kann der Belag mit Marmoweld-Schmelzdraht unter Verwendung einer 5 mm Schnellschweißdüse verfugt werden. Die Fräsbreite sollte max. 3,5 mm und die Frästiefe max. 2,5 mm betragen (Fräsblatt parabelförmig). Mittels Schweißnahtschlitten und Viertelmondmesser wird überschüssiges Material im warmen Zustand entfernt. Das belagsbündige Abstoßen erfolgt nach vollständigem Erkalten des Schmelzdrahtes nur mit dem Viertelmondmesser.
 
 

Linoleum Marmoleum Click (das Fertiglinoleum) Bodenbelag selbst verlegen

Vorbereitung 
Wichtig: Die Marmoleum click – Pakete sollen ungeöffnet ca. 2-3 Tage (im Winter ca. 6 Tage) in dem Raum gelagert werden, in dem sie verlegt werden. Lagern Sie die Pakete in der Raummitte und nicht vor feuchten oder frisch tapezierten Wänden. Die Raumtemperatur sollte ca. 20 °C (mind. 15 °C) betragen, die relative Luftfeuchtigkeit ca. 50-60 %. Bei einem Neubau müssen die Außentüren und Fenster eingebaut und die Heizung in Betrieb sein. Achten Sie drauf, dass die Luftfeuchtigkeit immer mindestens 50 % betragen muss. Wird die Luftfeuchtigkeit wesentlich unterschritten, empfehlen wir den Einsatz eines elektronischen Luftbefeuchters (Verdunster), um eine extreme Austrocknung des Marmoleum click -Bodens zu vermeiden. Prüfen Sie die Dielen vor dem Verlegen bei Tageslicht auf erkennbare Fehler sowie Farbe und Struktur. Da Linoleum aus natürlichen Rohstoffen besteht, sind etwaige Musterunterschiede Ausdruck seiner Echtheit. Zur Verarbeitung müssen die Verlegeuntergründe entsprechend den allgemeinen Regeln des Fachs unter Beachtung der VOB, Teil C, DIN 18365 „Bodenbelagsarbeiten" als verlegereif gelten.

Untergrund
Der Verlegeuntergrund muss trocken [bei mineralischen Untergründen max. 2 % (1,8 % für beheizte Konstruktionen), bei Calciumsulfatestrich max. 0,5 % (0,3 % bei beheizten Konstruktionen) Restfeuchte – gemessen mit CM-Geräten, eben, fest und sauber sein. Unebenheiten sind so auszugleichen, dass maximale Unebenheiten von 2 mm pro Laufmeter nicht überschritten werden.
Auf allen Untergründen (mit Ausnahme von Gussasphaltestrich) ist eine 0,2 mm starke PE-Folie wannenartig auszulegen. Die Nahtkantenbereiche müssen mindestens 20 cm überlappen. Bei Verlegung in Räumen, in denen eine ausreichende Feuchtigkeitssperre nicht gewährleistet ist, wie z.B. in nicht unterkellerten Räumen, ist eine mindestens 1,2 mm dicke Kunststoff-Folie auszulegen. Die Bahnen müssen überlappen und miteinander verklebt oder verschweißt und wannenartig an den Wänden hochgezogen werden.

Verlegung
Marmoleum easy loc kann auf vorhandenen Bodenbelägen, wie z.B. Fliesen, Holz-, PVC-, Linoleum-, Nadelvlies- oder Teppichböden ( max. 6 mm Gesamthöhe) verlegt werden. Auf Textilbelägen muss eine Folie als Trennschlicht ausgelegt werden. Aus hygienischen Gründen ist es empfehlenswert, alte, genutzte Bodenbeläge vollständig zu entfernen. Marmoleum click ist nicht geeignet für Feuchträume wie Badezimmer, Sauna etc.

Fußbodenheizung
Marmoleum click ist ein natürliches Produkt und passt sich sehr schnell der Raumtemperatur an. Es ist also geeignet zur Verwendung in Kombination mit einer Warmwasser – Fußbodenheizung, nicht jedoch für Elektro-Fußbodenheizungen. Dennoch sollte man beachten, dass der konstruktive Aufbau von Marmoleum click die Wärmeübertragung etwas beeinträchtigt. Wenn Sie mehr Informationen zur Verlegung von Marmoleum click in Zusammenhang mit einer Fußbodenheizung wünschen, so erhalten Sie diese telefonisch unter 05251 1803 213 oder per e-mail unter: info.germany@forbo.com.
 

PVC-Boden/ Vinylbelag Forbo Novilux selbst verlegen

Vorbereitung
Um optimale Verarbeitungsbedingungen zu erreichen, darf die Unterbodentemperatur 15°C nicht unterschreiten. Die Raumtemperatur muss mindestens 18°C beantragen. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte 65% nicht überschreiten. Vor dem Verlegen ist zu prüfen, ob der Novilux-Belag aus einer Anfertigung stammt (siehe Rollenetiketten). Um Farb- oder Musterabweichungen zu vermeiden, sind die Rollen ihren Nummern nach, auf- oder absteigend zu verlegen. Wir empfehlen, die Etiketten bis zur Bauabnahme aufzubewahren. Eventuelle Farbabweichungen im Belag sind nur vor dem Verlegen reklamationsfähig. Auch Transportschäden können nur innerhalb der bekannten Fristen beanstandet werden. Der Belag sowie alle Hilfsmittel müssen vor der Verlegung den Raumtemperaturen angepasst werden. Daher sollten die Rollen einen Tag vor der Verlegung in den entsprechenden Räumen ausgerollt werden. Einzelne Bahnen können dabei im „Paket“ flach übereinander gestapelt werden.

Verlegung
Bei Novilux-Traffic, Novilux-Design, Novilux-Spectrum, Novilux-Compacta ES sowie den Dessins Concrete und Serano der Qualität Novilux-Traffic Rock sind benachbarte Bahnen unbedingt gestürzt zu verlegen, Novilux-Natura und Novilux-Traffic Wood sowie die übrigen Dessins der Qualität Novilux-Traffic Rock sind dagegen nicht gestürzt zu verlegen. Novilux ist mit weichmacherbeständigen Dispersionsklebstoffen zu verkleben. Bei der Auswahl der Zahnung beachten Sie bitte die Empfehlung des Klebstoffherstellers. Forbo empfiehlt bei geeigneten Untergründen die Zahnung A1. Um immer eine ausreichende Menge aufgetragenen Klebstoffs zu gewährleisten, ist ein frühzeitiges Wechseln der Zahnleiste notwendig. Alternativ kann in repräsentativen Bereichen mit starkem Streiflichteinfall nach dem Auftrag des Klebers das Klebstoffbett durch Auswalzen mit einer kurzfloorigen Malerwalze egalisiert werden. Der Klebstoff sollte in diesem Fall unbedingt mit Zahnung A2 aufgetragen werden. Das Abrollen mit der kurzfloorigen Malerwalze muss unmittelbar nach dem Kleberauftrag durch eine zweite Person erfolgen. Die Bahnen von Novilux werden parallel, an den Nähten einige Zentimeter überlappend ausgelegt (gestürzte Verlegung beachten), die Anschnitte an Wände, aufgehende Bauteile etc. werden grob vorgeschnitten. Zum Nahtschnitt wird mit der Trapezklinge entlang eines Stahllineals der obere Belag angeschnitten und dann mit der Hakenklinge getrennt. Beim Vorschneiden der unteren Bahn dient die Nahtkante der oberen Bahn als Führung. Durch den Einsatz von Spezialwerkzeugen (z.B. Provinolmesser, Fa. Profloor) kann der Nahtschnitt erleichtert werden. Bei Novilux Natura sollte der Nahtschnitt stets so ausgeführt werden, dass an der einen Bahn eine „Holzfuge“ stehen bleibt (Schnitt ca. 2-3 mm neben der „Holzfuge“) und bei der benachbarten Bahn diese Holzfuge um ca. 2-3 mm entfernt wird. Auf diese Weise ergibt sich ein einheitliches Verlegemuster ohne störende Unterbrechungen des Musters. Nach dem Nahtschnitt werden die Bahnen etwa zur Hälfte in Längsrichtung zurückgeschlagen und der Klebstoffauftrag kann erfolgen. Nach ausreichender Ablüftzeit (siehe Klebstoffempfehlung) werden die Belagsbahnen in das Klebstoffbett eingelegt und angerieben, wobei Lufteinschlüsse zu vermeiden sind. Achten Sie beim Einlegen der Bahnen auf Passgenauigkeit der Nähte.


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